Diese Kurve kann Spiele gewinnen!

29216827_933399900155280_4368282035555401728_nDiese Kurve kann Spiele gewinnen Hallo FCK-Fans, mal wieder erleben wir eine Saison, die uns sehr viel abverlangt. Eine Saison, die uns wohl mehr fordert als alles, was wir in den vergangenen Jahren schon erlebt haben, oder besser gesagt, durchmachen mussten. Und das war eine ganze Menge: Das Trainerkarussell, die ganzen Wechsel im Vorstand und Aufsichtsrat, noch dazu eine ständige Diskussion um die Zukunft unseres Stadions. Etliche Niederlagen auf dem Platz, so oft den Berg runtergelaufen mit negativen Gedanken und schlechter Laune, so oft im Bus nach Hause gesessen und gehadert, warum man auswärts wieder nichts Zählbares geholt hat. Fan des 1. FC Kaiserslautern zu sein ist in den letzten 15 Jahren wahrlich nicht einfach gewesen und trotzdem haben wir keine einzige Sekunde bereut, dass wir diesem Verein unser Herz geschenkt haben. Keinen Moment bereut, an dem wir unser Wappen auf der Brust getragen haben. Mitten in der Nacht aufzustehen, um die Mannschaft auswärts zu unterstützen, früher Feierabend zu machen, um pünktlich in der Kurve zu stehen, die vielen Urlaubstage, um freitags oder montags die Männer in Rot anfeuern zu können; all das haben wir noch nie bereut. Im Gegenteil, denn dieser Verein ist uns all das wert. Und aus diesem Grund, aus dieser Liebe zum FCK werden wir auch weiterhin den Wecker in aller Herrgottsfrühe stellen, uns Urlaub für Spiele nehmen und uns Stunden in den Zug oder ins Auto setzen, um unsere Mannschaft spielen zu sehen. Natürlich ist es eine verdammt anstrengende und belastende Situation für uns alle, doch wir können nicht den Kampf von der Mannschaft auf dem Platz erwarten, wenn wir jetzt schon aufgeben. Wenn wir - die Fans, die den Verein ausmachen - jetzt schon die Flinte ins Korn werfen, was würde uns das dann bringen? Richtig, gar nichts! Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie kämpfen kann und wir Fans kämpfen mit! Ein oft zitierter Satz über unsere Westkurve lautet: „Diese Kurve kann Spiele gewinnen“ und ja, wir alle wissen, dass diese Kurve, dass wir das können! Aber jeder von uns muss sich selbst hinterfragen, ob er alles dafür tut, dass wir den Klassenerhalt schaffen: „Bist Du bei allen restlichen Heimspielen im Stadion?“ „Unterstützt Du unsere Mannschaft auch auswärts und repräsentierst den FCK?“ „Mobilisierst Du Freunde und Kollegen und nimmst sie mit zu den Spielen?“ Jeder Einzelne von uns muss seinen Beitrag für unser Ziel leisten, jeder Einzelne muss sich dessen bewusst sein, dass es auf ihn ankommt. Jeder Betze-Fan im Stadion, jede Stimme zählt, um unseren Verein über den Strich zu bringen. Geschafft haben wir zusammen schon vieles und das auch in weniger als acht Spieltagen. Drücken wir diesen letzten acht Spielen unseren Stempel auf, lasst uns diese scheiß Hinrunde vergessen machen. So viele Niederlagen wir auch schon einstecken mussten, so viele Wunder haben wir auch schon gemeinsam erlebt. Tragen wir unseren Teil zum nächsten Wunder bei, wir brauchen jeden Einzelnen dafür, ob auf dem Betze oder auswärts. Mit den Fans des 1. FC Kaiserslautern wird immer zu rechnen sein! Zeigen wir allen, dass man uns niemals abschreiben sollte. Niemals, denn: Diese Kurve kann Spiele gewinnen!

UdH# 167: Betze vs Sankt Pauli

coverEin wichtiges Spiel ging verloren, die Hoffnung im Abstiegskampf haben wir Fans und hat die Mannschaft aber auch weiterhin. Nach der Niederlage in Fürth wurde dem Team Mut zugesprochen. Auch wenn es spielerisch zu wenig war, um den direkten Konkurrenten zu besiegen, gab es nach dem Spiel aufmunternde Worte und kämpferische Gesten in Richtung Mannschaft. Kopf nach oben und weiterhin Gas gaben! Gleiches gilt für uns auf den Tribünen. Die Mannschaft braucht jede Unterstützung egal ob daheim oder auswärts. Mehr als 3000 Lautrer in Fürth – eine starke Anzahl. Teilweise schepperte es in ordentlicher Lautstärke in Richtung Spielfeld. Um auch in den nächsten Spielen eine ordentliche Anzahl an Lautrer mitnehmen zu können, rollen zum Auswärtsspiel in Duisburg wieder einmal Westkurvenbusse. Eine gemeinsame Anreise demonstriert Geschlossenheit und bietet jedem FCK Fan eine gute Grundlage den Betze Auswärts zu vertreten. Passend dazu wird es für alle Auswärtsfahrer einen Mottoartikel geben, um auch im Stadion einen geschlossenen und lautstarken Auftritt hinzulegen und der Mannschaft die volle Unterstützung zu geben. Nähere Infos zur Fahrt findet Ihr in dieser Ausgabe und natürlich auch am Infostand. Betze Auswärts – Anmelden! Einen weiteren, kurzen Blick voraus gibt es vom Fanprojekt zu vermelden. Nach dem heutigen Spiel findet um 17 Uhr eine Lesung in den Räumlichkeiten des Fanprojekts statt. Im Mittelpunkt das Buch „Fieberwahn – wie der Fußball seine Basis verkauft“. Der Autor Christoph Ruf liefert eine Bestandsaufnahme einer vom Profisport verursachten Krise des Fußballs, die von den Akteuren noch nicht wahrgenommen oder geleugnet wird. Im Buch werden Themen angesprochen, die uns alle betreffen und gerade auch in jüngster Vergangenheit wieder sehr präsent waren und uns weiterhin beschäftigen werden. 17 Uhr Fanprojekt – Kommt vorbei! Neues gibt‘s zum Thema Stadionmiete. Der Stadtrat hat eine Minderung der Stadionmiete beschlossen, die im Falle eines Abstieges umgesetzt werden soll. Einen kleinen Text dazu gibt‘s in der heutigen Ausgabe. Weiterhin beschäftigen wird uns auch die Thematik der Fanutensilien. Deutschlandweite Proteste mit der klaren Aussage: Freigabe aller Fanutensilien bundesweit – Jetzt! Auch in Kaiserslautern wurde dem Thema Nachdruck verliehen. Wie aktuell dieses Problematik ist, erleben wir jede Woche. Beim Auswärtsspiel in Fürth wurde die Sinnlosigkeit der Auflagen wieder einmal unter Beweis gestellt. Weil mehrere Fahnen die vorgeschriebene Stocklänge um wenige Zentimeter überschritten, wollte der Ordnungsdienst die Plastikfahnen nicht ins Stadion lassen. Diskutieren brachte nichts und so musste kurzerhand eine schnelle Lösung gefunden werden, um das geplante und im Nachhinein betrachtet sehr anschauliche Intro gelingen zu lassen. Das vom DFB geplante Pilotprojekt zum Thema wird zeigen inwieweit sich die Situation zukünftig verbessern wird. In der letzten Ausgabe hatten wir bereits einen Gedankensprung zum Thema „50 +1“. Die Diskussion rund um diese Reglung ist aktueller denn je und beschäftigt alle deutschen Fansezenen. Viele Spruchbänder und Transparente, die sich für den Erhalt der 50+1 Regel aussprechen, waren in den Kurven zu sehen und werden auch zukünftig auf die von DFB und DFL geplanten Änderungen aufmerksam machen. Wie auch schon über der der-betze-brennt.de in den Blickpunkt gerückt, betrifft dieses Thema jeden einzelnen Fan. Um die Wichtigkeit nochmals hervorzuheben, haben wir einen Text dazu übernommen und in der heutigen Ausgabe mit dabei. Noch ein paar kurze Worte zum Inhalt der heutigen Ausgabe. Neben einem motivierenden Appel des Fanbündnisses FCK und einem umfangreichen Aufruf zum Kampf um die 50+1 Regel, haben wir wieder einige interessante News aus der Fußballwelt und auch im kuriosen Teil steht wieder ein Text zum Lesen bereit. Viel Vergnügen! Hier geht's zur kompletten Ausgabe 167!

UdH# 164: Betze vs Kiel

coverNowend uffm Betze! Es geht vorwärts. Der Sieg in Braunschweig war extrem wichtig, um die minimale, aber dennoch greifbare Chance auf den Klassenerhalt wahren zu können. Wie bereits in der letzten Ausgabe geschrieben, sind die ersten Spiele im neuen Jahr richtungsweisend, sowohl für die Stimmung auf den Rängen, den Glauben an Verein und Mannschaft und natürlich für den schweren Weg da unten raus. Dass sich die Mannschaft noch nicht aufgegeben und den Kampf gegen den Abstieg angenommen hat, ist genau der richtige Weg, den wir alle zusammen mitgehen sollten und auch mitgehen werden. Eine lautstarke Unterstützung und mit Volldampf die Truppe nach vorne peitschen - alles andere ist nebensächlich. Die letzten 15 Minuten in Braunschweig waren von Anspannung geprägt. Jeder wusste wie wichtig dieser Sieg ist und entsprechend blank lagen die Nerven bis die Partie endlich zu Ende war. Die Freude danach natürlich entsprechend groß, ebenso wie der Glaube an unseren FCK. Und heute?! Unser Gegner, Holstein Kiel, hat seit acht Spielen nicht mehr gewonnen, steht aber immer noch auf dem dritten Tabellenplatz. Das ist aber alles scheiß egal. Es ist egal welcher Gegner uns gegenübersteht, es ist egal auf welchem Tabellenplatz dieser steht und es ist egal wie die Partie in der Hinrunde ausgegangen ist. Der FCK muss siegen! Was war sonst noch los? Die Berichterstattung Rund um den FCK lief seit dem „Trainerwechsel“ wieder auf Hochtouren. Es lässt sich in mancher Situation nur noch mit dem Kopf schütteln, wenn man die vom selbsternannten „Qualitätsjournalismus“ geschriebenen Vermutungen zum Gesundheitszustand von Strasser und dem damit verbundenen Wechsel des Cheftrainers lesen muss. Wie so oft ist vieles kompletter Unsinn und entspricht in Teilen einfach nicht der Wahrheit. An dieser Stelle möchten wir nochmal einen kurzen Blick zurück werfen. Beim letzten Heimspiel wurde der Protest gegen den DFB fortgesetzt. Wie im UdH und auf den vielen Flyern, die verteilt wurden, geschrieben, war Inhalt des Protestes die Forderung nach der Freigabe aller Fanutensilien und das bundesweit. Die Aktion wurde von vielen Fanszenen im ganzen Land mitgetragen und schaffte sich so gehör in den Medien und hoffentlich auch dort wo die Kritik an der aktuellen Lage aufgenommen werden soll. Danke an alle Fanclubs und Einzelpersonen, die sich dem Protest angeschlossen haben und dem Aufruf gefolgt sind! Nur so kann man etwas bewirken und auf die schlechte Situation aufmerksam machen. Am 27. Januar 2018, zum Heimspiel gegen Düsseldorf, erinnerte sich die Fußballfamilie an ihre vergessenen, verfolgten und ermordeten Mitglieder und ehrte sie. Es war bereits der 14. Erinnerungstag im deutschen Fußball. Hintergründe und einen interessanten Text dazu, findet Ihr auf der Seite des Fanprojekts Kaiserslautern. Check: www.fanprojekt-kl.de Mit einer Choreo beim Auswärtsspiel in Braunschweig startete die Generation Luzifer in Ihr zwanzigstes Jahr. Eine zwanzigjährige Gruppengeschichte auf die sich zurückblicken lässt und in der ihr die Fanszene in Kaiserslautern geprägt habt. Bereits an dieser Stelle wünschen wir euch alles Gute! Alles Gute wünschen wir natürlich auch Horst Eckel zu seinem 86. Geburtstag! Auf dass du noch lange gesund und ein aktiver Teil unseres FCK bleibst! Zum Schluss noch der obligatorische Blick in die heutige Spieltagsausgabe. In den vergangenen Wochen schwebte der Begriff „FCK Steuer“ über der Stadt. Für uns Grund genug sich diesem Thema anzunehmen und es mal etwas genauer zu betrachten. Einen Text dazu gibt’s unter unserer vereinspolitischen Rubrik „Ein Teil vom Ganzen“. Hier geht's zur kompletten Ausgabe 164!

UdH# 157: Betze vs Fürth

CoverEs fällt schwer (positive) Worte zu finden... Nach dem achten Spieltag ist der FCK Letzter und die Unzufriedenheit könnte größer nicht sein. Den absoluten Tiefpunkt erreichten wir beim letzten Auswärtskick in Berlin. Mit 0 zu 5 lässt sich die Mannschaft abschlachten. Ohne Gegenwehr, ohne Moral und erst recht ohne Plan. Die Mannschaft wirkt komplett verunsichert. Die Aufstellung und die taktische Ausrichtung von Bugera und Paula waren mutig - wohl zu mutig gegen ein Union Berlin, das als Mannschaft auftrat und uns quasi überrollt hat. Klar waren die ersten drei Gegentore aus Fehlern entstanden, doch diese Fehler sind keine Zufälle, sondern haben in dieser Mannschaft längst System. Grund (zum Teil) scheint die Einstellung zu sein - nicht fehlende Qualität. Doch das hilft alles nichts. Auch wenn die zweite Halbzeit stellenweise mal nach Fußball aussah - spätestens das 5:0 gab einem dann den Rest. Jeder von uns Fans ist zurecht stinksauer und extrem enttäuscht. Mit der Situation umzugehen, definierte jeder FCK Fan, der in Köpenick dabei war, anders. Viele haben das Stadion bereits vor Abpfiff verlassen, während andere die Mannschaft am Zaun zur Rede stellten. Wie auch immer, der Verein steht mit dem Rücken zur Wand und keiner glaubt aktuell an eine Kehrtwende. Und so finden wir uns in einer Lage wieder, die uns eigentlich so bekannt sein sollte und die wir bisher immer mit einem blauen Auge verlassen haben. Doch diese Mal fühlt es sich anders an. Resignation scheint rund um den Betze einzusetzen. Stand man 2008 noch eng zusammen und mobilisierte gefühlt die komplette Pfalz gegen den Abstiegskampf, wird nun das Stadion immer leerer und viele wenden sich von "ihrem" Betze ab. An dieser Stelle sollen weder Durchhalteparolen abgeleiert werden, noch fordern wir den Kopf in den Sand zu stecken - allein es muss sich was ändern. Nur was? Bis zur Mitgliederversammlung müssen wir, die Mitglieder, analysieren was schief gelaufen ist in den Jahren seit die Ära Kuntz, Grünewalt und Rombach zu Ende ist. All das kann dann zu einer Zäsur führen an deren Ende dann die hoffentlich die richtigen Entscheidungen auf der JHV getroffen werden. Bis dahin - und natürlich darüber hinaus - sollten wir zusammenstehen, so wie wir es immer getan haben. Auch wenn die Situation im Moment absolut aussichtslos erscheint und "oben" vom Betze bisher keine positive bzw. aufbäumende Strahlkraft auszugehen scheint, so müssen wir, die Mitglieder und Fans alle Mobilisierungskräfte aktivieren. Wir müssen diese Mannschaft unterstützen, auch wenn es schwer fällt. Das ist unser Verein - unser FCK! Auch wenn auf dem Feld elf austauschbare Spieler stehen, die vielleicht in einem oder zwei Jahren wieder das Trikot eines anderen Vereins tragen, so ist das eben die Realität des Fußballs im Jahre 2017 und die des FCK - die Suppe müssen wir jetzt gemeinsam auslöffeln, auch wenn wir uns nicht dafür verantwortlich fühlen. Nun aber weg vom emotionalen Teil dieser Einleitung hin zum inhaltlichen Teil. Wir haben uns wieder viel mit politischen Entscheidungen rund um den Fußball auseinandergesetzt. Zum einen haben wir einen Blick auf die mächtigen Fußballverbände UEFA und DFB (aus der Reihe "Unser Problem mit dem DFB") geworfen und uns hier mit der EM 2024 und der Regionalliga beschäftigt, zum anderen haben wir uns Gedanken über den TV-Irrsinn der DFL gemacht. Dabei haben wir wie immer gewohnt kritisch den Finger in die Wunde gelegt und unsere Sicht der Dinge klar gemacht - aber lest selbst. So nun aber genug der - dann doch gefundenen - Worte: Alles für den Verein heute - alles für den Betze! Hier geht's zur kompletten Ausgabe 156!

Rückblick: Der 1. FC Kaiserslautern und seine Geschichte

FußballfieberAm vergangenen Sonntag  strahlte der SWR im Rahmen der Reihe "Fußballfieber" die Dokumentation "Der 1. FC Kaiserslautern und seine Geschichte" aus . In dieser Reihe wird die Geschichte von vier Südwestclubs erzählt. Beginn machte unser 1.FC Kaiserslautern.  In der Dokumentation rund um den 1. FC Kaiserslautern e.V. wurden insbesondere die fünf Lautrer Weltmeister, die „goldenen“ Fußball-Jahre in den 1950er-Jahren mit den beiden Meisterschaften, der Abstieg 1996 und der anschließende Wiederaufstieg inklusive dem Durchmarsch zur deutschen Meisterschaft herausgehoben. Es wurden also gerade die identitätsstiftenden Momente der FCK-Geschichte herausgehoben, die jeder FCK-Fan nie vergessen wird und die zusätzlich Fußballgeschichte geschrieben haben.

Wer's verpasst hat, hat die Möglichkeit die Doku hier nochmal zu sehen: Fußballfieber - Der 1.FC Kaiserslautern und seine Geschichte  

UdH# 103: Betze vs 1860

103coverNach einer ereignisreichen Sommerpause starten wir in die neue Zweitligaspielzeit. Das UdH# 103 bringt euch auf den aktuellen Stand der Dinge.  Als Vorgeschmack gibt es an dieser Stelle die einleitenden Worte zum "Hier und Jetzt" und das FK Mobi Video zur Saison 2014/ 15. Lasst die Spiele beginnen! Alles auf Anfang!
Nach einer nicht ganz fußballfreien Sommerpause, freuen wir uns, euch endlich wieder im Fritz-Walter-Stadion begrüßen zu dürfen. Auch wenn der ein oder andere unter euch immer noch von der sportlich sehr erfolgreichen Fußballweltmeisterschaft träumen mag, heißt es spätestens ab jetzt wieder Vollgas geben uff’m Betze! Nach der unter dem Strich schlechten Vorsaison mit der leichtfertig verspielten Chance auf den Aufstieg hat der Verein die Ziele für die nun beginnende Zweitligasaison deutlich runtergeschraubt. Ob dies eine realistische Einschätzung ist, oder eher dem Schutz der eigenen Mannschaft dienen soll, zeigt die Zukunft. Konkret wurde sogar überhaupt kein „Ziel“ ausgegeben; ein Umstand, der im Profifußball zugegebenermaßen eher selten vorkommt, vermutlich aber verdeutlichen soll, dass der neu eingeschlagene Weg wohl auch eine kleine Wundertüte ist. Besonders erfreulich ist dabei die Tatsache, dass neben den Sommertransfers einige junge Eigengewächse der FCK-Jugendmannschaften die Chance bekommen und sich im Profikader beweisen können. Der heutige Gegner zum Saisonauftakt, der TSV 1860 München, verspricht zudem traditionell ein sportlich interessantes Duell. Womöglich ist das Team der Löwen sogar der erste richtige Gradmesser für unsere neu zusammengestellte, junge Mannschaft. Nach vielen ertraglosen Jahren in Liga 2 befindet sich nämlich auch der TSV 1860 langsam aber sicher wieder auf dem Weg nach oben; jedenfalls lässt sich das aus neutraler Sicht zumindest erahnen. Doch kommen wir nun zur ersten Ausgabe der Saison 2014/15: die Zeit zur Recherche wurde intensiv genutzt und somit können wir euch eine umfangreiche Ausgabe präsentieren, welche viele interessante Themengebiete beinhaltet. Neben den fast schon traditionellen Rückblicken auf die Sommerpause, werfen wir aus verschiedenen Sichtweisen einen Blick auf die kommende Spielzeit und wie gewohnt versorgen euch die „Short News“ über die aktuell relevanten Fanthemen in anderen Ländern, Städten und Vereinen. Gleich zu Saisonbeginn also ein Montagsspiel; welch eine Überraschung! Dass wir Fans uns weiterhin nicht mit den fanunfreundlichen Anstoßzeiten anfreunden werden, ist ganz klar. In dieser Ausgabe findet ihr deshalb u. A. eine Stellungnahme vom Bündnis ProFans, welches sich zum Ziel gesetzt hat, in der neuen Saison den Fokus wieder verstärkt auf fangerechte Anstoßzeiten zu legen. Doch nun genug der warmen Worte; lasst uns gemeinsam zum bestmöglichen Saisonauftakt beitragen und unsere Mannschaft zum ersten Sieg der neuen Spielzeit schreien. Jetzt zählen nur noch der 1. FC Kaiserslautern e.V., die Westkurve und ein gemeinsames, lautstarkes Auftreten. Auf eine geile und (hoffentlich) erfolgreiche Saison!
 

Umzug des Stimmungszentrum Westkurve

Liebe Betze-Gänger,

unter dem Motto „Zurück zum Heimvorteil!“ startete zu Beginn der Saison das Stimmungszentrum in den 2er Blöcken. Die einzelnen Stimmungspulks unserer Westkurve sollten zusammenrücken und zu einem großen Mitmach-Zentrum verschmelzen, das dauerhaft die komplette Kurve animiert in Gesänge und Schlachtrufe einzustimmen. An dieser Stelle möchten wir allen FCK-Fans danken, die zur Umsetzung – ob aktiv oder passiv – beigetragen haben!

Wie es von unserer Vereinsführung erwartet wird, haben auch wir „aktiven Fans“ uns in den letzten Wochen und Monaten kontrovers und (selbst-) kritisch mit dem Status Quo auseinandergesetzt und die Dinge auf den Prüfstand gestellt. Im Ergebnis müssen wir beim aktuellen Ansatz des Stimmungszentrums verschiedene limitierende Faktoren feststellen, die einer positiven Entwicklung im Wege stehen. Als Faktoren sehen wir die dezentrale Stimmung, da viele supportfreudige Fans in den x.1er Blöcken "verloren" waren und man selbst doch noch zu weit auseinander gestanden hat, aber auch die Enge in den x.2er Blöcken hat sich negativ auf die Stimmung ausgewirkt. Ein Wachstum des Stimmungszentrums war so kaum möglich. Aus diesem Grund sehen wir das Projekt in seiner bisherigen Form als gescheitert. An der Idee jedoch halten wir fest.
Auch angesichts der sportlichen Perspektive, der negativen Entwicklung von Zuschauerzahlen und der sich dadurch auftuenden Lücken, muss die Westkurve zusammenstehen. Wir möchten die Situation als Chance begreifen und zur Saison 2014/15 mit allen bis dato in den 2er Blöcken beheimateten Fangruppen einen neuen Standort schaffen, indem wir uns zentral hinter dem Tor positionieren. Hier im „alten Teil“ der Westkurve soll nicht länger über die gesamte Breite, sondern kompakt zusammen gestanden und gesungen werden! In diesem Neuanfang sehen wir eine konsequente(re) Umsetzung der Idee Stimmungszentrum Westkurve.

Am Stadionfest [26.07.2014] wollen wir euch den Umzug im Rahmen einer Stimmungsdiskussion nochmals näher erläutern und stellen uns euren Fragen und eventueller Kritik.

Wir hoffen auf euer Verständnis und bitten euch: Schließt euch an, geht den Weg mit!
Wir freuen uns auf die Zukunft! Zurück zum Heimvorteil!

Generation Luzifer 1998
Pfalz Inferno
Frenetic Youth

Die FCK Story – Die roten Teufel und die Politik

Am Montag, den 05. Mai 2014 zeigte das Südwestfernsehen eine Reportage, die sich mit der Geschichte des FCK seit 1998 befasst. Dabei wurden insbesondere Berührungspunkte mit der Politik aufgezeigt. Damit reagiert das SWR offenbar direkt auf die populistischen Diskussionen der letzten Monate. Zwar kommen viele bekannte Persönlichkeiten und konträre Ansichten zu Wort, unter dem Stricht bietet "Die FCK-Story" aber wenige bis gar keine neuen Erkenntnisse. In nur knapp 30 Minuten lassen sich die Ereignisse von mehr als 18 Jahren bewegter Vereinshistorie nun mal nicht adäquat aufarbeiten. Als Kernaussage nimmt der Zuschauer mit, dass die Strukturen eines (vor allem auch politisch gewollten) WM Standortes für die 2. Bundesliga überdimensioniert sind. Die aktuelle Handhabung mit dieser Altlast ist alternativlos. Im (Süd-)Westen nichts Neues! diefckstory
Ein Blick zurück auf 16 Jahre „Rote Teufel und die Politik“. Ein Verein gefangen zwischen zu großer Tradition und zu hohen Erwartungen. Mit Aussagen der Politiker Kurt Beck, Hans-Arthur Bauckhage, Christian Baldauf und Ex-DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger sowie von Fußballkommentator Marcel Reif, FCK-Ikone Hans-Peter Briegel und Norbert Thines, Ex-Präsident des FCK. In diesen Tagen kämpft der 1. FC Kaiserslautern um die Rückkehr in die 1. Bundesliga. Wie wichtig der Aufstieg für die Roten Teufel wäre, zeigen nicht zuletzt die jüngsten Schlagzeilen rund um den Verein. Der Bund der Steuerzahler kritisiert illegale Subventionen, die Stadt Kaiserslautern muss sich den Vorwurf gefallen lassen, den FCK gegen jede Vernunft mit Steuergeldern zu unterstützen. Immer schon hat die Politik beim 1. FC Kaiserslautern eine wichtige Rolle gespielt – allen voran die Landesregierung rund um den ehemaligen Ministerpräsidenten Kurt Beck, einen bekennenden Fan des Vereins. Diese politische Einflussnahme könnte mehr geschadet als genutzt haben, so der Vorwurf der Kritiker. Der Bund der Steuerzahler kritisiert beispielsweise, dass die Stadt Kaiserslautern auf den Kosten für ein überdimensioniertes Stadion sitzen bleibt. "Die FCK-Story" blickt zurück auf 16 Jahre "Rote Teufel und die Politik". Ein Verein gefangen zwischen zu großer Tradition und zu hohen Erwartungen. Was sagen die politischen Verantwortlichen heute über ihr damaliges Handeln? Die Autoren Benjamin Cors und Frank Helbert haben mit den Entscheidern und den Begleitern des FCK gesprochen. Allen voran Kurt Beck, der sich erstmals und exklusiv zu seiner Rolle beim FCK äußert. Ex-Wirtschaftsminister Hans Arthur Bauckhage, CDU-Politiker Christian Baldauf und Dr. Theo Zwanziger, der als DFB-Präsident die WM 2006 in die Pfalz brachte, beziehen Stellung. Und auch der Fußballkommentator und bekennende FCK-Fan Marcel Reif, Ex-Spieler Hans-Peter Briegel oder auch Norbert Thines, Ex-Präsident des FCK, berichten über "ihren" Verein und die Einflussnahme der Politik. "Die FCK-Story" ist ein politischer Blick auf den Fußballmythos Betzenberg – in einem Jahr, das als "Sollbruchstelle" des 1. FC Kaiserslautern angesehen wird.
Quelle: SWR Fernsehen

“Der FCK wird niemals untergeh’n…”

Jeder FCK-Fan kennt es: Das Betze-Lied „Olé Olé“ von Horst Schneider, das vor jedem Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern von vielen tausend Zuschauern gesungen wird. Für einen Filmbeitrag der SWR-Landesschau erzählt der Heidelberger Bäckermeister Schneider, wie dank Fritz Walter seine Leidenschaft für den FCK und daraus resultierend die Lautrer Vereinshymne entstanden - und macht eine Ankündigung für den Fall des Aufstiegs.