ZDFzoom: Unsere Amateure – Echte Profis

Aktuell wird in Brasilien der „hochmoderne“ Profifußball zur Schau gestellt. ZDF Zoom hat vor wenigen Wochen mit der Reportage „Unsere Amatuere – echte Profis“ gezeigt, wie sehr der Amateurfußball mittlerweile gegenüber dem Profigeschäft in Bedrängnis geraten ist.

Die Doku offenbart wie speziell der DFB dieses Problem in den letzten Jahren forciert hat.

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DASDING vor Ort: „FCK Fanprojekt vor dem Aus?“

Die öffentliche Forderung der FCK Fans nach mehr Mitteln für das  Fanprojekt Kaiserslautern zog erste Medien-Aufmerksamkeit auf sich. DASDING war vor Ort und sprach nicht nur mit den Fanprojekt Mitarbeitern, sondern auch Mitgliedern der Fanszene…

Wenn es schlecht läuft, macht das Fanprojekt des 1. FC Kaiserslautern zum Ende des Jahres zu. Die Schuld geben die Macher auch der Stadt. Aufgegeben haben sie allerdings noch lange nicht.

Das Fanprojekt hat von der Koordinationsstelle für deutsche Fanprojekte kein Qualitätssiegel erhalten. Das Siegel ist aber wichtig, damit das Projekt weiter Geld bekommt. FCK Fans und die Projektmacher wollen es soweit nicht kommen lassen.

Sie fordern von der Stadt Kaiserslautern und vom Land: Mehr Geld und vor allem größere Räume. Die Räume an der Pariser Straße sind so klein, das für große Veranstaltungen gar kein Platz ist. Wir haben mit FCK Fans über das Projekt gesprochen und die Macher gefragt, wie sie das Aus verhindern wollen. Die Facebook-Seite mit allen Infos: facebook.com/fanprojektkaiserslautern

Die Dunkle Seite von Red Bull

rb_logos_neualtRB Leipzig hat mittlerweile die Lizenz für die 2. Liga erhalten. „RasenBall“ und DFL einigten sich darauf, dass der Verein in Zukunft mit einem neuen Logo auftreten werde und dass die Mitgliederstrukturen offener zu gestalten sind – diese Regelung wird als Vertrauensvorschuss seitens der DFL verkauft.

RB Leipzig wird also in Zukunft „verändert“ auftreten. Das System das jedoch hinter Red Bull steckt, bleibt das Selbe: Marketing mit allen Mitteln.

Dazu erschien bei ARD-Die Story nun eine Reportage, die das Erfolgsmodell Red Bull und seine Schattenseiten beleuchtet:

Die dunkle Seite von Red Bull – Wenn ein Getränk doch keine Flügel verleiht

Red Bull hat die Formel 1 verändert, einen Sprung aus der Stratosphäre gesponsert, Extremsportarten auf die Spitze getrieben. Doch der PR-Hype von Red Bull ist umstritten. Bei einigen Aktionen sind Sportler tödlich verunglückt. Geht Red Bull zu weit?

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Die FCK Story – Die roten Teufel und die Politik

Am Montag, den 05. Mai 2014 zeigte das Südwestfernsehen eine Reportage, die sich mit der Geschichte des FCK seit 1998 befasst. Dabei wurden insbesondere Berührungspunkte mit der Politik aufgezeigt. Damit reagiert das SWR offenbar direkt auf die populistischen Diskussionen der letzten Monate. Zwar kommen viele bekannte Persönlichkeiten und konträre Ansichten zu Wort, unter dem Stricht bietet „Die FCK-Story“ aber wenige bis gar keine neuen Erkenntnisse.

In nur knapp 30 Minuten lassen sich die Ereignisse von mehr als 18 Jahren bewegter Vereinshistorie nun mal nicht adäquat aufarbeiten. Als Kernaussage nimmt der Zuschauer mit, dass die Strukturen eines (vor allem auch politisch gewollten) WM Standortes für die 2. Bundesliga überdimensioniert sind. Die aktuelle Handhabung mit dieser Altlast ist alternativlos. Im (Süd-)Westen nichts Neues!

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Ein Blick zurück auf 16 Jahre „Rote Teufel und die Politik“. Ein Verein gefangen zwischen zu großer Tradition und zu hohen Erwartungen. Mit Aussagen der Politiker Kurt Beck, Hans-Arthur Bauckhage, Christian Baldauf und Ex-DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger sowie von Fußballkommentator Marcel Reif, FCK-Ikone Hans-Peter Briegel und Norbert Thines, Ex-Präsident des FCK.

In diesen Tagen kämpft der 1. FC Kaiserslautern um die Rückkehr in die 1. Bundesliga. Wie wichtig der Aufstieg für die Roten Teufel wäre, zeigen nicht zuletzt die jüngsten Schlagzeilen rund um den Verein. Der Bund der Steuerzahler kritisiert illegale Subventionen, die Stadt Kaiserslautern muss sich den Vorwurf gefallen lassen, den FCK gegen jede Vernunft mit Steuergeldern zu unterstützen.

Immer schon hat die Politik beim 1. FC Kaiserslautern eine wichtige Rolle gespielt – allen voran die Landesregierung rund um den ehemaligen Ministerpräsidenten Kurt Beck, einen bekennenden Fan des Vereins. Diese politische Einflussnahme könnte mehr geschadet als genutzt haben, so der Vorwurf der Kritiker. Der Bund der Steuerzahler kritisiert beispielsweise, dass die Stadt Kaiserslautern auf den Kosten für ein überdimensioniertes Stadion sitzen bleibt.

„Die FCK-Story“ blickt zurück auf 16 Jahre „Rote Teufel und die Politik“. Ein Verein gefangen zwischen zu großer Tradition und zu hohen Erwartungen.

Was sagen die politischen Verantwortlichen heute über ihr damaliges Handeln? Die Autoren Benjamin Cors und Frank Helbert haben mit den Entscheidern und den Begleitern des FCK gesprochen. Allen voran Kurt Beck, der sich erstmals und exklusiv zu seiner Rolle beim FCK äußert. Ex-Wirtschaftsminister Hans Arthur Bauckhage, CDU-Politiker Christian Baldauf und Dr. Theo Zwanziger, der als DFB-Präsident die WM 2006 in die Pfalz brachte, beziehen Stellung. Und auch der Fußballkommentator und bekennende FCK-Fan Marcel Reif, Ex-Spieler Hans-Peter Briegel oder auch Norbert Thines, Ex-Präsident des FCK, berichten über „ihren“ Verein und die Einflussnahme der Politik.

„Die FCK-Story“ ist ein politischer Blick auf den Fußballmythos Betzenberg – in einem Jahr, das als „Sollbruchstelle“ des 1. FC Kaiserslautern angesehen wird.

Quelle: SWR Fernsehen

Mit neun Mitgliedern in die 2. Liga

… so lautet der Titel einer kürzlich bei Sport Inside ausgestrahlten Reportage über 2. Liga Aufsteiger RB Leipzig.

Gegenstand des Berichts ist die fragwürdige Karriere des Retortenclubs aus Leipzig. Vor nur wenigen Jahren in Liga fünf gestartet, ist nun der Durchschmarsch von der dritten in die 2. Liga geglückt. Rein sportlich lief alles glatt. Bei der Lizenzierung jedoch hat RB Leizpig bisher immer Glück gehabt. Denn eigentlich verstößt der Verein gegen grundlegende Richtlinien des DFBs. Sollten diese nicht erfüllt werden, droht dem Verein die Lizenzverweigerung für Liga 2.

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Das Fußball-Imperium

Krumme Geschäfte im Namen des Fußballs. So könnte man die Dokumentation „Das Fußball – Imperium“ aus der Reihe ZDF-Zoom, die diese Woche ausgestrahlt wurde wohl am besten in einem Satz beschreiben. Anhand verschiedener Recherchen versucht die Doku etwas Licht ins Dunkel der FIFA zu bringen.Dabei geht es neben der allseits bekannten Korruption, vor allem um Phänomene, wie Kolonalherrschaft und moderne Sklaverei. Der Bericht schafft es auf eine interessante Weise, die Methoden der FIFA zu hinterleuchten und zeigt anhand der aktuellen WM-Standorte, wie die FIFA Menschen- und Grundrechte verletzt.

Hier geht es zur Reportage in der ZDF Mediathek!

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Auch in UdH Ausgabe# 98 berichteten wir schon über die FIFA und deren hauseigenen Vorstellung vom Produkt Fußball.

Ekstase und Schock – Die Fußballhauptstadt Buenos Aires

„Ohne Fußball wären wir alle im Arsch. Wir wüssten nichts mit uns anzufangen.“

Der WDR zeigte vergangene Woche die Fußball-Doku „Ekstase und Schock – Die Fußballhauptstadt Buenos Aires“. Die Millionenmetropole ist nicht nur politisch gesehen die Hauptstadt von Argentinien, sondern auch das stimmungstechnische Epizentrum der Fußball-Begeisterung. Alleine in Buenos Aires gibt es 11 Erstligavereine und insgesamt mehr als 50 Stadien. Die bekanntesten Vereine sind „San Lorenzo“, “River Plate” und Diego Maradonna’s Heimatklub “Boca Juniors“. Die Fußballbegeisterung ist riesig. Die Menschen identifizieren sich in einem deutlich höheren Maß mit ihrer Mannschaft, als Otto-Normal-Bürger  in Deutschland das als gängig erachten würde. Es wird im Stadion gesungen, getanzt, gehüpft … Und die jungen Menschen? Die kicken einfach überall da, wo auch nur zwei Quadratmeter Platz und ein Ball zur Verfügung stehen! Und während in Deutschland noch kaum einer an die WM in Brasilien diesen Sommer denkt, sind sich die Argentinier bereits sicher, dass sie Weltmeister werden!

Die nahezu religiöse Fußballbegeisterung wird oft von einem Gemisch von Gewalt und Korruption überschattet. Im Mittelpunkt stehen die „Barra Bravas“ – fanatisch im Stadion, engagiert in ihren Vierteln und eng verstrickt mit Politik und Vereinsoffiziellen, sind sie noch am ehesten mit Ultras zu vergleichen. Allerdings ist das Selbstverständnis nicht nur hingehend der Rolle zum Verein, sondern auch beim Thema Gewalt ein anderes. Der Gebrauch von Schusswaffen und Messern in und um das Stadion sind nahezu alltäglich geworden. In besonderem Maße bei Derbys. Inzwischen ist das Verbot von Auswärtsfans von der Ausnahme zur Regel mutiert. In der Doku zeigen die Autoren Marc Mauricius Quambusch und Jan-Henrik Gruszecki viele Orte, die kein (Fußball-)Tourist jemals sehen würde. Sie treffen Fans, Fußballer und “Barra Bravas” und verschaffen dem Zuschauer Zugang zu Orten, zu denen bisher keine Kamera Zutritt hatte.  Fußball als Religion – das zeigt diese Doku.

Also klickt euch rein und nehmt euch die 45 Minuten Zeit, um in die bunte und laute Welt Fußball-Argentiniens einzutauchen!

 

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Der Feind in meinem Stadion – Brennen für den Verein

Für was stehen eigentlich Fußballfans? Für nationale Bedrohung oder für Spaß in der Kurve? Dieser Frage ging der Westdeutsche Rundfunk in der Reportage nach und begleitete Ultras und aktive Fans von Union Berlin und Hannover 96. Der Beitrag zeigt das Miteinander der Fans und was aktive Fanarbeit wirklich bedeutet, denn das geht weit über den Stadionbesuch hinaus. Am Beispiel von Hannover 96 wird gezeigt, wie eine Vereinsführung konsequent gegen die eigenen Fans agiert, wieso der Dachverband „Rote Kurve“ aufgelöst wurde und beschreibt den Maßnahmenkatalog, der vor allem die treusten Fans der 96er trifft. Auch die AG Fananwälte, Vertreter der Polizei in Hannover und Köln sowie Andreas Rettig von der DFL kommen zu Wort. Außerdem wird gezeigt, wie Vereine ihre eigenen Fans „vermarkten“ lassen. Eine wirklich gut gemachte Reportage, die beide Seiten der Medaille aufzeigt und auch unangenehme Dinge auf den Tisch bringt. Zwar nicht brandneu, aber sehenswert!

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Rückblick Stadtmeisterschaften 2014

Auf unserer Website www.frenetic-youth.de findet ihr einen kleinen Rückblick samt Bildern zu den diesjährigen Stadtmeisterschaften, aus der unsere FCK Amateure erneut als Sieger hervorgehen konnten.

Laut, bunt und euphorisch unterstützten wir auch in diesem Jahr die Amateure unseres Vereins bei der traditionellen Stadtmeisterschaft.

Die komplett neu renovierte Barbarossahalle diente nach dreijähriger Abstinenz wieder als Austragungsort des an zwei Vorrundentagen sowie einem Endrundentag sattgefundenen Turniers.

Zusammen mit unseren Freunden, welche die normalen Liga- wie auch Pokalspiele nicht im Stadion verfolgen können, schmetterten wir unseren Lieder durch die Halle. Neben altbewehrten Schlachtrufen erklangen auch immer wieder neue stimmungsvolle und ebenso kreative Lieder aus dem Block. Das farbenfrohe Bild wurde durch etliche Zaunfahnen sowie mehrere Doppelhaltern und Schwenkfahnen abgerundet. (..)

Hier geht’s zum kompletten Rückblick

An dieser Stelle möchten wir außerdem auch einen Blick auf die Berichterstattung der lokalen Presse werfen:

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ohne Verfasser (o.V.): Mit Trommelwirbel in die Zwischenrunde. In: Die Rheinpfalz, Pfälzische Volkszeitung, Nr. 20, 24.01.2014

 

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ohne Verfasser (o.V.): Tore wie am Fließband. In: Die Rheinpfalz, Pfälzische Volkszeitung, Nr. 22, 27.01.2014