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UDH #182: Betze vs. Zwickau
mit dem Derbysieg im Nacken geht es heute gegen den FSV Zwickau. Nach zwei Spielen gegen Teams aus dem oberen Tabellenbereich erwartet uns zum heutigen Heimspiel ein Gegner der drei Punkte weniger auf dem Konto hat als wir. Nach den ordentlichen Ergebnissen der vergangen zwei Spiele gilt es nun nachzulegen. Dabei geht es weder auf Wiedergutmachungstour noch wollen wir Fans irgendetwas zurückerhalten. Die Mannschaft ist weiterhin dazu angehalten die wichtigen Punkte einzufahren und das ohne große Worte vor und nach den Spielen. Wie immer ist es dann auch komplett egal welche gegnerische Mannschaft uns gegenübersteht.
Die zweite Halbzeit des Auswärtsspiels ins Karlsruhe war spielerisch eine der Bessern. Genau darauf sollte man aufbauen. Auch von den Rängen schepperten in ordentlicher Lautstärke die Schlachtrufe aller Betzefans einmal quer durch den Wildpark. Ein gelungener Tag der erstmal für positive Stimmung sorgte.
Was war sonst noch los?
In den vergangenen Wochen hatten gleich drei FCK-Legenden Geburtstag. Angefangen bei Horst Eckel, der bereits beim letzten Heimspiel die besten Glückwünsche der Westkurve zugesprochen bekam, folgten in dieser Woche die Geburtstage zweier Torwartlegenden.
Mit Gerry Ehrmann und Ronnie Hellström gratulieren wir heute nochmals den zwei ehemaligen FCK Spielern, die entgegen der aktuellen, geldgierigen Fußballwelt mit Vereinstreue und dem lapidaren Spruch „Geld ist nicht alles“ schon damals von vielen FCK Fans gefeiert wurden.
Alles Gute zum 60. Gerry!
Ales Gute zum 70. Ronnie!
UdH# 166: Betze vs Union
Zum dritten Mal innerhalb von vier Wochen begrüßen wir euch an einem Freitagabend im Fritz-Walter-Stadion. Wieder Fluchtlicht, aber leider auch wieder unter der Woche. Die Fanunfreundlichkeit dieser Spielansetzungen in Verbindung mit der Zerstückelung der Spieltage wird immer mehr zum Unmut aller Fußballfans. Diese Entwicklung macht uns Sorgen und entsprechend gilt es den Kampf dagegen weiterhin zu führen, denn Fußball findet am Wochenende statt!
Einen für uns FCK Fans viel wichtigeren Kampf führen wir jedoch aktuell. Auch vor dem 25. Spieltag ist der FCK auf dem letzten Tabellenplatz der 2. Liga. Im harten Abstiegskampf gab es letzten Samstag einen kleinen Dämpfer. Die Niederlage in Aue passte absolut nicht in die Euphorie nach dem Auswärtssieg in Darmstadt. Wie auch schon nach der unnötigen Niederlage im Heimspiel gegen Sandhausen werden wir nicht resignieren und weiterhin nach vorne gehen.
Gegen den heutigen Gegner wird es alles andere als einfach. Der 1.FC Union Berlin ist mit 34 Punkten auf Platz 7 und hat die Aufstiegshoffnungen noch nicht aufgegeben. Nachdem wir im „Hier und Jetzt“ der letzten Ausgabe auf die lupenreine Heimspielstatistik gegen den SVS verwiesen haben und diese weiße Weste dann leider nicht fortgeführt werden konnte, erwähnen wir nur kurz und knapp, dass noch kein Heimspiel gegen den FC Union verloren wurde.
In Sachen „Der FCK, die Stadt, das Stadion“ gibt es Neuigkeiten, die wir euch in einem Extra- Text in dieser Ausgabe zusammengestellt haben. Einen richtigen Durchbruch gibt es weiterhin nicht. Die Thematik bleibt weiterhin undurchsichtig und der Wunsch nach einer schnellen Lösung wohl tatsächlich nur ein Wunschgedanke.
An dieser Stelle müssen wir eine kleine Korrektur vornehmen. Unter der Rubrik „Ein Teil vom Ganzen“ haben wir in der letzten Ausgabe von der bevorstehenden außerordentlichen Mitgliederversammlung des FCK berichtet. Der Text befasste sich unter anderem mit der 50+1 Regel. Zu dieser Thematik in Bezug auf den FCK wollen wir noch hinzufügen, dass laut Satzung des Vereins der 1. FC Kaiserslautern immer die Mehrheit des e.V. haben wird. Ähnlich verhält es sich mit dem Namen des Stadions. In der Satzung ist der Name „Fritz-Walter-Stadion“ fest verankert. Um diese Umstände umzuwerfen zu können, wird eine 2/3 Mehrheit zum Ändern der Satzung benötigt. Wie lange diese Konstellation im Falle einer Ausgliederung dann aber noch Bestand hat, ist eine andere Frage. Ein Grund weshalb es sich lohnt dieses Thema kritisch zu hinterfragen., auch wenn die erwähnten Beispiele zunächst krass erscheinen.
Wenn euch auch etwas auffällt und es einen Zusatz oder eine Verbesserung bedarf, dann nur her damit. Für Lob, Kritik, Anmerkungen oder Texte stehen wir euch ansonsten auch weiterhin unter udh@frenetic-youth.de zur Verfügung. Nutzt die Möglichkeit und schreibt uns! Wir freuen uns über jede Nachricht und natürlich auch jeden persönlichen Kontakt im Stadion!
Zurück zum heutigen Spiel. Um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze wieder herstellen zu können, liegt es ein weiteres Mal auch an uns. Ein geschlossenes und lautstarkes Auftreten von der West wird auch heute wieder die Mannschaft noch vorne treiben.
Diese Kurve kann Spiele gewinnen!
Lesenswert: „Schuldig im Sinne der Anklage“
Wir berichteten in vergangenen Ausgaben des UdH bereits über den Zwist zwischen dem SV Babelsberg und dem Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV). Ausgangspunkt war das im April letzten Jahres stattgefundene Spiel des SV Babelsberg gegen Energie Cottbus. Hierbei kam es bekanntlich zu rassistischen und antisemitischen Ausfällen einiger Nazis im Cottbuser Block, auf die Babelsberg-Fans wiederum mit „Nazischweine Raus“-Rufen reagierten. Diese waren dem NOFV jedoch wohl zu „politisch“, weshalb man Babelsberg hierfür mit einer 7000 € Strafe belegte – die Hitlergrüße und die rassistischen und antisemitischen Rufe aus dem Cottbuser Block fanden jedoch keine Erwähnung – nicht mal in der Erklärung der Strafe gegen Energie Cottbus (6000 € wegen Pyro).
Nun hat der DFB hier ein Machtwort im positiven Sinne gesprochen. Über die Einzelheiten und über die wichtige Wirkung dieses Urteils hat das Fußballmagazin „11 Freunde“ die passenden Worte gefunden:
Sehenswert: „Die FIFA-Familie – Eine skandalöse Liebesgeschichte“
Arte zeigte gestern Abend ein weiteres visuelles Kapitel in der Geschichte der FIFA. Auf beeindruckende Weise offenbart diese Dokumentation tiefe Einblicke in die Machenschaften und Geschäftsbeziehungen der FIFA. Was hängen bleibt: Die FIFA ist ein international organisierter Staat im Staate. Will man die FIFA kritisieren, muss man die Entstehungsbedingungen analysieren und verstehen: Kapitalismus, Patriarchat und Totalitarismus.
Hier könnte ihr euch die Doku in der Arte Mediathek anschauen: Die FIFA-Familie – Eine skandalöse Liebesgeschichte.
Katar: Ein winziger Wüstenstaat ohne Fußballtradition, ohne Fußballliga, ohne Stadien – aber mit viel Geld. Unglaube erfüllt den Raum, als die FIFA verkündet, die Weltmeisterschaft 2022 dort auszurichten. Zwischen Investigation und Liebestragödie zeigt der Film, wie Katar Gastgeber der Fußball-WM wurde und die FIFA in den Abgrund stürzte. Mary Lynn Blanks führt durch einen beispiellosen Krimi, den sie aus der ersten Reihe, an der Seite der Schlüsselfigur Chuck Blazer, einem Mitglied des Exekutivkomitees der FIFA, verfolgte. Blanks wurde Zeugin von Treffen mit Wladimir Putin und Queen Elizabeth – ihre eigene Dokumentation ermöglicht den seltenen Blick hinter die Kulissen der Milliarden-Dollar-Industrie im Profifußball. Ein Blick in die Welt der FIFA-Bosse, die im Hintergrund die Fäden ziehen und dabei in ungeahntem Luxus leben. Eines Tages wird Blazer mit seiner Freundin auf der Straße aufgehalten: „Mr. Blazer, wir würden gerne mit Ihnen sprechen.“ Seither gewährte er dem FBI mit verstecktem Diktiergerät im Schlüsselbund Einblicke in die Machenschaften der FIFA – und brachte damit eine ganze Institution an den Rand des Abgrunds. Es sollte der Skandal des Jahrzehnts im Sport werden. Eine Geschichte von Liebe und zerbrochenen Beziehungen, von geldgefüllten Couverts, von unterdrückten Ermittlungen und dubiosem Geldtransfer. Der Film zeigt, was sich hinter den Kulissen von Weltstadien abspielt, während die Fans ihre Fußballidole anfeuern.






